Das Meditieren fällt mir inzwischen deutlich leichter. Ich versuche, regelmäßig zu meditieren, aber es gibt immer wieder Phasen, in denen ich weder Lust noch Zeit dafür habe. Gerade bin ich wieder im Flow und möchte dir eine für mich einfache Art der Meditation zeigen: die Chakra-Meditation mit einer Mala-Kette.
Mala-Ketten
Eine Mala-Kette ist eine Gebetskette, die traditionell aus 108 Perlen besteht und im Buddhismus sowie im Hinduismus eine tiefe Bedeutung hat. Neben den 108 Perlen gibt es eine zusätzliche, die als Guru-Perle oder auch Bindu bzw. Sumeru-Perle bezeichnet wird. Mönche und Yogis verwenden solche handgeknüpften Ketten aus Heilsteinen, Nüssen oder Holzperlen zum Beten, Meditieren und Manifestieren von Mantras. Das Wort Mala stammt aus dem Sanskrit mālā und bedeutet übersetzt „Girlande“ oder „Kranz“.
Verwendung der Mala
Mala-Ketten können um den Hals getragen, ums Handgelenk gewickelt oder zur Meditation genutzt werden. Das Meditieren mit einer Mala ist eine alte Tradition aus dem Buddhismus und Hinduismus, aber auch im Yoga sind sie weit verbreitet. Sie helfen, die Wiederholungen eines Mantras zu zählen und sich besser zu fokussieren. Heute möchte ich speziell auf die sieben Chakren eingehen und dir zeigen, wie ich meine Chakra-Meditation mit einer Mala-Kette gestalte.
Die sieben Chakren
Die sieben Hauptchakren sind Energiezentren im Körper. Jedes von ihnen hat eine bestimmte Aufgabe, eine eigene Schwingungsfrequenz, eine Farbe und beeinflusst verschiedene körperliche sowie emotionale Aspekte. Sie sind mit bestimmten Organen und den hormonbildenden Drüsen des Körpers verbunden.
Die unteren Chakren schwingen langsamer und stehen für emotionale Themen, während die oberen Chakren eine höhere Frequenz haben und mit geistigen sowie spirituellen Aspekten in Verbindung gebracht werden. Die Energie beginnt beim Wurzelchakra, das sich nach unten öffnet, und fließt dann durch das Sakral-, Solarplexus-, Herz-, Hals- und Stirnchakra, die sich jeweils nach vorne und hinten öffnen. Das siebte Chakra, das Kronenchakra, sitzt am Scheitelpunkt des Kopfes und öffnet sich nach oben. Nur wenn alle Chakren im Gleichgewicht sind, fühlen wir uns ausgeglichen, kraftvoll und verbunden.
Chakra-Meditation mit der Mala
In meiner Chakra-Meditation konzentriere ich mich auf alle sieben Chakren. Da ich persönlich mit dem Gefühl „nicht genug zu sein“ arbeite, habe ich mein Mantra auf „enough / genug“ ausgerichtet.
Ich atme tief durch die Nase ein und leite meinen Atem sowie meine Gedanken gezielt zu einem bestimmten Chakra. Dabei wiederhole ich das Mantra – entweder laut oder gedanklich – und atme langsam aus. Gleichzeitig drehe ich eine Perle der Mala-Kette weiter. Dieser Prozess wiederholt sich von unten nach oben für jedes Chakra. Da eine Mala 108 Perlen hat, kannst du diesen Durchlauf 15,5 Mal durchführen. Am Ende drehe ich die Guru-Perle mehrfach, um die Meditation bewusst abzuschließen.

Die 7 Chakren und ihre Mantras
Wurzelchakra – Sitz zwischen Anus und Genitalbereich
Mantra: „I’m enough / Ich bin genug“
Sakralchakra – Unterhalb des Bauchnabels
Mantra: „I feel enough / Ich fühle genug“
Solarplexuschakra – Zwischen Brustbein und Bauchnabel
Mantra: „I do enough / Ich tue genug“
Herzchakra – Brustmitte
Mantra: „I love enough / Ich liebe genug“
Halschakra – Bereich des Kehlkopfs
Mantra: „I speak enough / Ich spreche genug“
Stirnchakra – Zwischen den Augenbrauen (Drittes Auge)
Mantra: „I see enough / Ich sehe genug“
Kronenchakra – Am Scheitelpunkt des Kopfes
Mantra: „I understand enough / Ich verstehe genug“
Diese Meditation funktioniert auch ohne Mala-Kette, aber für mich ist sie ein wertvolles Hilfsmittel, um meinen Fokus zu halten und meine Gedanken zu sortieren.
Schöne Mala-Ketten findest du bei Coai oder bei Spirit of Eden. Ich wünsche dir viel Freude und Entspannung bei deiner Chakra-Meditation mit einer Mala-Kette.
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